MÄRTYRERIN aus LEIBNITZ

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Bei der Herz-OP in 3/1999 wurde mir entsprechend den damaligen Bestimmungen des § 81 Abs. 2 Medizinproduktegesetz KEIN Implantatpass ausgehändigt, und der Endocarditispass erst dann übergeben,als ich mit wiederkehrendem Fieber in die Kinderklinik Graz kam...Sogar das Gesundheitsministerium hat bestätigt, dass erhebliche Zweifel an der Einhaltung der oa. Bestimmungen bestand, ob ein Verwaltungsstrafverfahren durchgeführt wurde, dürfte aus Gründen der Amtsverschwiegenheit nicht mitgeteilt werden.

WIESO ? Heute weiss zB. ein jeder mit einem künstl. Kniegelenk, wie gefährlich Infektionen bzw. Fieber sein kann und was mit dem Implantat geschehen kann. Dies hätte umso mehr gegolten, wenn in der Hauptstrombahn des Blutes sich eine Prothese in Form einer Kunstklappe und eines Teiles der Aorta befindet !


Am 28.10.1999 kam ich an die Unikinderklinik Graz, da ich wiederkehrendes Fieber hatte. Die Herzultraschallaufnahmen dort ergaben : "keine Auflagerungen", gemeint war die Kunstklappe. Nachdem die KAGES meine Herzultraschallvideos meinem Papa erst 2012 herausgegeben hatte, konnte dieser das Privatgutachten an der Uniklinik München daraus erstellen lassen. Der Gutachter hingegen sieht in diesen Bildern: "Nach Durchsicht der vorgelegten Videos der Untersu...chung kann die Angabe:" keine Auflagerungen!" nicht nachvollzogen werden. Bereits am 28.10.1999 kamen weiche bewegliche Strukturen innerhalb des Klappenrings zur Darstellung, die im Mindesten einen Verdacht auf eine Endocarditis begründen". "Wegen der auffälligen beweglichen Strukturen innerhalb der Prothese wäre bereits zu diesem Zeitpunkt eine weiterführende klärende Bildgebung in Form einer TEE (=Schluckultraschall) zwingend notwendig gewesen". Der Ausgang einer Kunstklappeninfektion ist unbehandelt letal, entscheidend ist die frühestzeitliche Diagnose. Die Unikinderklinik Graz war das einzige Referenzzentrum in der Steiermark, also die höchste Versorgungsstelle für derart schwierige Fragestellungen, an wen sonst hätte ich mich wenden sollen ?


Vom 18.11.99 -26.11.99 erfolgte der erste stationäre Krankenhausaufenthalt an der Unikinderklinik Graz, Abtlg f. Kardiologie. Zur Herdsuche. Staphylococcus aureus wurde gefunden. Auch ein Schluckultraschall wurde gemacht.: Kein Hinweis auf eine Endocarditis. Die KAGES hatte in der Folge behaupte, dieses Video sei überspielt worden bzw. nicht mehr vorhanden, 2012 waren dann doch ein paar Sekunden wieder aufgetaucht !! Der Gutachter der LMU München hatte hingegen trotz nur 9 Sekunden Dauer dieses Videos festgestellt: "Die Sequenz ist ausreichend, um zu belegen, dass die pathologische Veränderung der Aortenwurzel (Abszess) bereits am 18.11.1999 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorgelegen hat.
Zusammen mit dem Befund der positiven Blutkultur für Staph aureus hätte somit im Aufenthalt v. 18.11.-26.11.1999 die Diagnose einer PROTHESENENDOCARDITIS gestellt werden können und müssen und die adäquate Behandlung erfolgen müssen, die in einer dringlichen (d.h. innerhalb von Tagen) operativen Sanierung der von der Endocarditis befallenen Aortenkunstklappe und des Abszesses der Aortenwurzel bestanden hätte". Wieso dies alles ? Ich verstehe es nicht ! Was wurde mit mir gemacht bzw. nicht gemacht ? Wieso bin ich nun schwerst behindert ?


Wegen neuerlichem Fieber trotz laufender Antibiotikatherapie wurde ich vom 2.12.99 bis 20.12.99 wiederum stationär an der Kinderkardiologie der Univ.Kinderklinik GRAZ behandelt. Lt. Arztbrief konnte ein Abszess von Herz und Aorta ausgeschlossen werden, u.a. wurde wiederum eine Schluckultraschalluntersuchung durchgeführt. 3 x wurden Staphylokokken aus meinem Blut isoliert. Es zeigte sich unter dem antiobiotischen Regime ein rascher Temperaturrückgang, sowie eine deutliche Verbesserung des AZ, sodass ich am 20.12.99 in gutem AZ nach Hause entlassen werden konnte.
Der Gutachter aus der LMU München hingegen stellte fest, dass der Arztbrief das Fehlverständnis der klinischen Situation belegt. "Da zum Zeitpunkt der TEE Untersuchung vom 4.12.99 bereits mehrere pos. Blutkulturen für Staph aureus vorlagen, ist die Diagnose einer ENDOCARDITIS zu diesem Zeitpunkt als gesichert anzusehen. Wäre zu diesem Zeitpunkt eine herzchirurgische Sanierung erfolgt, wäre der Sepsis- und Emboliherd Aortenklappenprothese mit Aortenwurzelabscess entfernt worden und die nachfolgenden Komplikationen der infizierten Kunstklappe mit septischen Embolie und progredienter Sepsis mit Gerinnungsentgleisung und den Komplikationen auf hämodynamischen und neurologischem Gebiet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aufgetreten". Wieso hat man mich nicht nach München oder woanders hin geschickt oder diese Spezialisten geholt ? Heute bin ich schwer behindert nur weil......

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Gast (schreibt) on Di, 02/16/2016 - 22:12

28.10.1999:
"Nach Durchsicht der vorgelegten Videos der Untersu...chung kann die Angabe:" keine Auflagerungen!" nicht nachvollzogen werden. Bereits am 28.10.1999 kamen weiche bewegliche Strukturen innerhalb des Klappenrings zur Darstellung, die im Mindesten einen Verdacht auf eine Endocarditis begründen". "Wegen der auffälligen beweglichen Strukturen innerhalb der Prothese wäre bereits zu diesem Zeitpunkt eine weiterführende klärende Bildgebung in Form einer TEE (=Schluckultraschall) zwingend notwendig gewesen"
18.11.99 -26.11.99:
"Die Sequenz ist ausreichend, um zu belegen, dass die pathologische Veränderung der Aortenwurzel (Abszess) bereits am 18.11.1999 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorgelegen hat.
Zusammen mit dem Befund der positiven Blutkultur für Staph aureus hätte somit im Aufenthalt v. 18.11.-26.11.1999 die Diagnose einer PROTHESENENDOCARDITIS gestellt werden können und müssen und die adäquate Behandlung erfolgen müssen, die in einer dringlichen (d.h. innerhalb von Tagen) operativen Sanierung der von der Endocarditis befallenen Aortenkunstklappe und des Abszesses der Aortenwurzel bestanden hätte".
2.12.99 bis 20.12.99:
"Da zum Zeitpunkt der TEE Untersuchung vom 4.12.99 bereits mehrere pos. Blutkulturen für Staph aureus vorlagen, ist die Diagnose einer ENDOCARDITIS zu diesem Zeitpunkt als gesichert anzusehen. Wäre zu diesem Zeitpunkt eine herzchirurgische Sanierung erfolgt, wäre der Sepsis- und Emboliherd Aortenklappenprothese mit Aortenwurzelabscess entfernt worden und die nachfolgenden Komplikationen der infizierten Kunstklappe mit septischen Embolie und progredienter Sepsis mit Gerinnungsentgleisung und den Komplikationen auf hämodynamischen und neurologischem Gebiet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aufgetreten"

Behandlungsfehler

Das, was am Universitätsklinikum Graz 1999 nun -gerichtsgutachterlich bestätigt- begann, hat am Universitätsklinikum Homburg UKS sein schreckliches ENDE gefunden. Doch die Warheit darüber gilt es nun öffentlich zu machen. www.susanne-zach.com


 

§ 78 StPO Anzeigepflicht

(1) Wird einer Behörde oder öffentlichen Dienststelle der Verdacht einer Straftat bekannt, die ihren gesetzmäßigen Wirkungsbereich betrifft, so ist sie zur Anzeige an Kriminalpolizei oder Staatsanwaltschaft verpflichtet.

(2) Eine Pflicht zur Anzeige nach Abs. 1 besteht nicht,                                    

1.wenn die Anzeige eine amtliche Tätigkeit beeinträchtigen würde, deren Wirksamkeit eines persönlichen Vertrauensverhältnisses bedarf, oder

2.wenn und solange hinreichende Gründe für die Annahme vorliegen, die Strafbarkeit der Tat werde binnen kurzem durch schadensbereinigende Maßnahmen entfallen.

(3) Die Behörde oder öffentliche Dienststelle hat jedenfalls alles zu unternehmen, was zum Schutz des Opfers oder anderer Personen vor Gefährdung notwendig ist; erforderlichenfalls ist auch in den Fällen des Abs. 2 Anzeige zu erstatten.

https://www.jusline.at/gesetz/stpo/paragraf/78

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