UNRECHT LEBT DURCH SCHWEIGEN-WIR SCHWEIGEN NICHT

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Am 22.1.2000 hatte ich um 10:31 eine INR von 9,04, dies stammt aus der oralen Blutverdünnung mit Sintrom unter unter StaphylokokkenSEPSIS. Der aPTT Wert wurde mit 78,3 sec festgestellt. Um 14.00 Uhr wird mit einer intravenösen Blutverdünnung mit Heparin begonnen und zwar erhalte ich zunächst einen Bolus mit 2500 IE Heparin, obwohl der INR Wert am VM auf 9,04 gestiegen war !! Um 17:27 hatte ich einen INR Wert von 7,57 und eine aPTT, welches sich aus der Heparinisierung ergibt von 191 sec. Diese beiden Werte sind sowohl für die orale, als auch für die intravenöse Blutverdünnung entscheidend zu hoch, schlimmer noch, dass ich im septischen Zustand war. In der Nacht des 22.1.2000 wurde der aPTT Wert nochmals gemessen: ich hatte KEINEN GERINNUNGSEINTRITT. Dies in Wiederholung: ich war im septischen Zustannd einer Aortenklappenprothesenendocarditis mit Staphylokokken. Am 23.1.2000 01.30 Uhr wird vermerkt : bis jetzt wenig geschlafen, hat erbrochen.02.00: nüchtern für Schluckultraschall, 04.00 : durstig, durstig
WIESO dies alles? WARUM wurde mir bei einer INR von 9,04 eine weitere Blutverdünnung gegeben, die letztlich mein Blut nicht mehr gerinnbar machte ?


Am 23.1.2000 hatte ich um 07:31 eine aPTT von 130,9 sec, welche noch immer viel zu hoch war. Um 10:00 sollte ein Schluckultraschall gemacht werden, dieses wurde wegen Blutungsgefahr( wegen erhöhtem Gerinnungswert) nicht durchgeführt. Ich bekomme seit dem Vormittag auf der Lunge links Schmerzen. Am Abend wird vermerkt, dass dies auch eine Muskelverspannung sein könnte. Meine glatte Muskulatur funktioniert teilweise nicht....Der Ultraschallbefund des Herzens, es wurde statt einem Schluckultraschall ein transthorakaler Ultraschall, also von außen, gemacht ergab: KEIN HInweis auf THROMBEN, Aortenconduit erscheint unauffällig, auch der Periconduitbezirk -ca. 7mm echodicht nicht auffällig. Nun die Ausführungen des Privatgutachters aus der Uni-München :
Eine neue Dehiszenz vom Prothesenring zum Mitralring liegt vor, der Abzsess ist bereit transthoracal ersichtlich!!! Der zeitliche Abstand von über 6 Wochen zwischen Schluckultraschall v. 4.12.1999 u. nä Echokontrolle ist völlig INAKZEPTABEL und GROB FEHLERHAFT.
Aufgrund der nicht beherrschbaren progredienten Infektion und zudem RUPTURGEFAHR der AORTENwurzel besteht zu diesem Zeitpunkt die INDIKATION zur DRINGLICH-NOTFALLSMÄSSIGEN (innerhalb 24-72 Stunden) herzchirurgischen Sanierung der Aortenwurzel, was grob fehlerhaft nicht erfolgt ist. WIESO, WIESO wurde mit dies alles angetan ? WIESO ?


Am 24.1.2000 bis 26.1.2000 bin ich an der Intensivstation der Kinderklinik. Mein Herzschatten verbreitert sich als Zeichen der cardialen Dekompensation, Staphylkokkous aureus wird gefunden, ich klage über starke Bauchschmerzen und habe wiederholt gallig erbrochen. Es sollte eine weitere Abklärung mit Schluckultraschall gemacht werden, dies wurde aber nie mehr wieder gemacht. Mein Allgemeinzustand verbessert sich. Ab 26.1.2000 werde ich auf die Normalstation verlegt. Ich bekomme wieder orale und intravenöse Blutverdünnung. Am 27.1. wird von nach wie vor reduziertem AZ berichtet, ich hatte eine "aschfahle Hautfarbe". Am 28.1.2000 wurde eine Entzündungsszintigraphie gemacht, die eine aktive Entzündung im Bereich der Herzbasis und der Herzklappen ergab. Damit war morphologische erstmals für die Kinderklinik die Endocarditis erwiesen. Der Wert der aPTT, als Zeichen der Wirkung des Blutverdünnungsmittels HEPARIN war am 27.1.2000 86,7 sec, am 28.1.2000 110 sec. Laut Hersteller soll bei therapeutischer Antikoagulation der APTT Wert das 1,5 bis 2,5 fache des Normalwertes erreichen. Der Normalwert laut Labor betrug im Mittel 31,5 sec. Somit ergäbe sich ein maximaler Wert bei 2,5 facher Verlängerung von 79 sec. DIESER WERT WIRD HIER BEREITS ÜBERSCHRITTEN. Heparin besitzt weiters eine Kontraindikation bei Patienten mit erhöhter Kapillarpermeabilität „smile“-Emoticon SEPSIS) und bei BAKTERIELLER ENDOCARDITIS. Parallel dazu erhalte ich SINTROM als Blutverdünnung. Sintrom ist ebensofalls KONTRAINDIZIERT bei infektiöser ENDOCARDITIS. Wieso wurde ich doppelt antikoaguliert, als die DIAGNOSE ENDOCARDITIS definitiv feststand ? Wieso wurden die zugelassenen aPTT-Werte für Heparin überschritten ? WIESO bin ich heute schwer behindert ?


Am 28.1.2000 wurde seitens der Kinderklinik ein Herzultraschall gemacht, ein detaillierter Befund liegt nicht vor. Lt. Kurve TTE: kein PE, dh. Pericarderguss.
Der Privatgutachter der LMU München hingegen schreibt : "Neben der Dehiszenz des posterioren Prothesenringes (bekannt seit 23.1.2000) ist jetzt eine Dehiszenz auch des anterioren Prothesenringes eingetreten, die Prothese ist somit komplett aus der Verankerung gerissen. Anterior und mehr noch posterior der Prothese stellen sich eindeutige ABSZESSHÖHLEN dar.
Beurteilung : Kompletter Ausriss der Klappenprothese aus dem linksventrikulären Ausflusstrakt. Destruktion der Aortenwurzel mit ausgedehnter Abszesshöhlenbildung.

Aufgrund der progredienten, nicht beherrschbaren Infektion und Rupturgefahr der Aortenwurzel besteht zu diesem Zeitpunkt die INDIKATION zur NOTFALLSMÄSSIGEN herzchirurgischen Sanierung der Aortenwurzel".

Demgemäß war meine Aorta daher völlig vom Herzen abgerissen, es bestand Lebensgefahr und die INDIKATION zur sofortigen Operation: NICHTS wurde diesbezüglich gemacht. Der Herzchirurg war nie an meinem Krankenbett zu sehen. WIESO ? WIESO musste ich dieses Martyrium über mich ergehen und wieso wurde ich in diesem Zustand mit einer abgerissenen Aorta mich selbst überlassen, auf einer Kinderkardiologie einer Universitätsklinik in Österreich ??? Was alles noch an Komplikationen eintrat, darf ich morgen weiter berichten.

Kommentare

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SusiVati (GastuserIn) on Sa, 02/20/2016 - 22:06

23.1.2000:
Eine neue Dehiszenz vom Prothesenring zum Mitralring liegt vor, der Abzsess ist bereit transthoracal ersichtlich!!! Der zeitliche Abstand von über 6 Wochen zwischen Schluckultraschall v. 4.12.1999 u. nä Echokontrolle ist völlig INAKZEPTABEL und GROB FEHLERHAFT.
Aufgrund der nicht beherrschbaren progredienten Infektion und zudem RUPTURGEFAHR der AORTENwurzel besteht zu diesem Zeitpunkt die INDIKATION zur DRINGLICH-NOTFALLSMÄSSIGEN (innerhalb 24-72 Stunden) herzchirurgischen Sanierung der Aortenwurzel, was grob fehlerhaft nicht erfolgt ist.

28.1.2000:
"Neben der Dehiszenz des posterioren Prothesenringes (bekannt seit 23.1.2000) ist jetzt eine Dehiszenz auch des anterioren Prothesenringes eingetreten, die Prothese ist somit komplett aus der Verankerung gerissen. Anterior und mehr noch posterior der Prothese stellen sich eindeutige ABSZESSHÖHLEN dar.
Beurteilung : Kompletter Ausriss der Klappenprothese aus dem linksventrikulären Ausflusstrakt. Destruktion der Aortenwurzel mit ausgedehnter Abszesshöhlenbildung.

Aufgrund der progredienten, nicht beherrschbaren Infektion und Rupturgefahr der Aortenwurzel besteht zu diesem Zeitpunkt die INDIKATION zur NOTFALLSMÄSSIGEN herzchirurgischen Sanierung der Aortenwurzel".

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Posted by Gerechtigkeit für ZACH Susanne on Donnerstag, 17. März 2016

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