MÄRTYRERIN aus LEIBNITZ

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Am 29. Jänner 2000 stieg der Gerinnungswert aPTT um 09:24 Uhr bereits auf 191,7 sec.

Zur Erinnerung: für die therapeutische Blutverdünnung wird der 1,5 bis 2,5 fache Normalwert, somit max. . 79 sec herangezogen. Laut einschlägiger Meinung wird darunter der Mittelwert des Referenzwertes des jeweiligen Labors herangezogen. Das Labor an der Klinik hatte einen Normalwert von 25 sec bis 38 sec.

Am 30.1.2000 hatte ich einen aPTT Wert von 260,7 sec. Am 29.1. 02.00 Uhr Nacht wird vermerkt: Übelkeit+Erbrechen. 17.00 Uhr :febril. Am 30.1.2000 02.00 hr: Atmung bei Anstrengung schöpfend und gepresst. Wirkt im allg. Erscheinungsbild sehr ödematös. 09.00 : wieder Gewichtsabnahme. 12.00 Uhr : neurlich Temperaturanstieg, sehr müde und matt, peripher kühl. 17.00 Uhr: nach Haare waschen und Baden sehr matt und überanstrengt.

Die Blutverdünnung wird bei steigenden und weit überhöhten aPTT Werten weiterhin mit Heparin und Sintrom mir verabreicht.

Wieso habe ich im Stadium der infektiösen Endocarditis eine doppelte Blutverdünnung erhalten und wieso erreichten meine aPTT Werte 260 sec, wo der Hersteller darüberhinaus sogar eine Kontraindikation für eine Blutverdünnung bei bakterieller Endocarditis in seinen Zulassungsunterlagen vorsieht. ?
Wieso durfte ich mit extrem hohen Blutgerinnungswerten, das Deutsche Herzzentrum Berlin hatte für die aPTT eine critical high von 180,1 sec festgelegt, ein warmes VOLLBAD nehmen, dies im Stadium der aktiven Endocardtis und einer abgerissenen Aorta ?

Zusammenfassende Gerinnungswerte aPTT Wert dieser Tage :
27.1.2000 aPTT 86,7 sec Grenzwert 79 sec
28.1.2000 aPTT 110 sec Grenzwert 79 sec
29.1.2000 aPTT 191,7 sec Grenzwert 79 sec
30.1.2000 aPTT 260,7 sec Grenzwert 79 sec

WIESO ? WARUM ? Wieso bin ich heute schwer behindert ? Ich war doch im vollen Vertrauen in der einzigen Uniklinik in der Steiermark ?


TAG DER HEPARINÜBERDOSIS. Am 30.1.2000 erbreche ich abends die Blutverdünnungsmitteltablette SINTROM. Um 21.30 Uhr wird bemerkt, dass der Heparin-Dauertropf (Perfusor) mit 5,0 ml statt mit 0,5 ml/h Stunde gelaufen ist. Eine Gerinnungskontrolle wird gemacht, ich erbreche abermals. Um 22.30 Uhr wird die Gerinnung mit über aPTT 200 sec gemessen, mein Blut ist wieder einmal ungerinnbar. Ich klage über Schmerzen im rechten Nierenbereich. Um 22.45 Uhr wird das Gegenmittel für die Heparinüberdosis angehängt. Seit 21.30 Uhr habe ich kein Heparin als Blutverdünnungsmittel. Um 23.40 Uhr habe ich deutliches Hitzegefühl, schwitze stark und klage über Rückenschmerzen. Um 24.00 wird wieder Heparin angehängt. Das Schwesternprotokoll am 31.1.2000 um 01.00 Uhr: ich kann dies leider nur andeutungsweise der Öffentlichkeit Preis geben:

“ erbricht noch immer, .amme.. bzw. w..gt und st..gert sich enorm r..n, s...ckt die Z..g. r..s und w..gt g....ges S...et r..s. Daraufhin 1/2 Tablette Nozinam erhalten –diese im Magen behalten. Weiterhin ständiges be......n des Sch.....rn Ruf`s bis ca. ...45 (im Abstand von 2-5 min). 04.00 Uhr : beginnt nun leicht vor sich hin zu dösen. 04.30 Uhr : erst jetzt eingeschlafen. 07.00 starker Würgereiz+gallig erbrochen, grau-gelbliches Hautcolorit-Rückenschmerzen. 09.10 Uhr deutliche Verschlechterung des AZ. weiß-gelbliche Hautfarbe. St. Schmerzen im UB-Bereich re, wirkt eher somnolent”.

Der ärztl. Dekurs um 09.00 Uhr sieht so aus: der beigezogene Kinderchirurg stellt den Verdacht einer Appendizitis fest. Ich werde auf die INTENSIVSTATION VERLEGT. Ultraschall des Abdomens : rechte Niere 5,5cm x 5,8cm große homogene Masse mit Spiegelbildung, im Bereich der Darmschlingen im rechten Unterbauch ein fragliches Konglomerat.
Diese Heparinüberdosis wird jemandem aus dem nichtärztlichen Bereich zugeordnet. 2 Tage später wurde meinen Eltern im Beisein des Klinikchefs und der Stationlleiter eine Sachverhaltsdarstellung übermittelt. Mein Papa fragte sich immer, wieso dies gemacht wurde und ob es sich hierbei um ein Bauernopfer handle ? Unter Berücksichtigung der vorangegangenen geöffneten Adventkalendertürl bekommt man eine Antwort darauf. WIESO und WARUM musste dieses Stadium erreicht werden ? Antworten sind in Türl 1-17 dazu zu finden. Morgen muss ich leider weiter berichten, was in den folgenden Stunden passierte und was diese vermutete Appendizitis wirklich war.


am 31.1.2000 habe ich am Morgen einen Hämatokrit von 24,7 % (Norm37%-49%). Auf der I-Station wird vermerkt: Verdacht auf Nierenabszess. Ich habe starken Würgereiz, brauche Sauerstoff. Um 14.00 Uhr bin ich vom CT zurück. Blutdruck sinkt, bekomme Ringerinfusion. Ich bin sehr blass und klage über Bauchschmerzen und Übelkeit, spucke gallig. 3 Erythrocytenkonzentrate werden angehängt, so schnell als möglich!, meine Niere arbeitet offensichtlich nicht. 20.00 Uhr: "Susanne ist zwischendurch ansprechbar". Meine Mama und Papa sind eingetroffen. Ab diesem Zeitpunkt bewacht mich meine Familie Tag und Nacht in der Intensivstation, was von der Klinik her bewilligt wird. Wieso wohl ? Um 24 00 bekomme ich wieder ein Erythrozytenkonzentrat.In der Fieberkurve wurde vermerkt : Intubationsbereitschaft. Meinem Papa wurde gesagt, binnen 5 Tagen nach der Heparinüberdosis besteht die Gefahr einer Hirnblutung.
Und nun zum CT -Befund von mittags:
CT des SCHÄDELS: zwei hyperdense Läsionen frontal, 10mm und 4 mm, verdächtig auf intracerebrale Einblutungen, 2 verdächtige Ponsblutungen.
ABDOMEN: 9x8x15 cm subkapsuläres Hämatom rechte Niere, Perfusionsausfälle im Sinne sept. Embolie in Niere re, Milz und Leber.V.a. Thrombose der Pfortader. 7x8x12cm pericoecale Blutung.
So viel zum Verdacht auf Blinddarmentzündung und Nierenabzsess.
WIESO, WARUM musste ich dies erleiden ?

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Das, was am Universitätsklinikum Graz 1999 nun -gerichtsgutachterlich bestätigt- begann, hat am Universitätsklinikum Homburg UKS sein schreckliches ENDE gefunden. Doch die Warheit darüber gilt es nun öffentlich zu machen. www.susanne-zach.com


 

§ 78 StPO Anzeigepflicht

(1) Wird einer Behörde oder öffentlichen Dienststelle der Verdacht einer Straftat bekannt, die ihren gesetzmäßigen Wirkungsbereich betrifft, so ist sie zur Anzeige an Kriminalpolizei oder Staatsanwaltschaft verpflichtet.

(2) Eine Pflicht zur Anzeige nach Abs. 1 besteht nicht,                                    

1.wenn die Anzeige eine amtliche Tätigkeit beeinträchtigen würde, deren Wirksamkeit eines persönlichen Vertrauensverhältnisses bedarf, oder

2.wenn und solange hinreichende Gründe für die Annahme vorliegen, die Strafbarkeit der Tat werde binnen kurzem durch schadensbereinigende Maßnahmen entfallen.

(3) Die Behörde oder öffentliche Dienststelle hat jedenfalls alles zu unternehmen, was zum Schutz des Opfers oder anderer Personen vor Gefährdung notwendig ist; erforderlichenfalls ist auch in den Fällen des Abs. 2 Anzeige zu erstatten.

https://www.jusline.at/gesetz/stpo/paragraf/78

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